Einkommen, Geld und Währung

Bis in diese Tage galt die Idee von Che Gueavara, nach der kein Lohn oder Gehalt gezahlt wird, die Arbeit vielmehr durch eine fast unentgeltliche Zurverfügungstellung von Nahrung, Wohnung, Bildung, Gesundheitsversorgung, öffentlichem Transport etc. abgegolten wird. Lediglich ein „Taschengeld“ für persönliche …. Wurde in CUP, der nicht konvertiblen Währung gezahlt. Dadurch hatten die Kubaner wenig Kaufkraft und auch die Läden, in den sie einkaufen konnten, hatten nur ein begrenztes Sortiment. Touristen mussten ihre Leistungen weitestgehend in CUC, der konvertiblen Währung bezahlen. Die jetzt zum 1. Januar 2021 in Kraft gesetzte Währungsreform bricht mit diesem dualen System. Es gibt nur noch eine Währung, diese ist konvertibel (1:24) und Löhne, Gehälter und auch Transferzahlungen sollen ausreichend hoch sein, um den Lebensunterhalt zu sichern. Im Moment angedacht ist, dass die Löhne und Pensionen um den Faktor 4,8 bis 5 steigen sollen. Vielleicht gelingt es dadurch, die großen Einkommensunterschiede etwas auszugleichen, z.B. dass ein Universitätsprofessor nicht mehr nur ein Bruchteil davon verdient, was ein guter Reiseführer bisher an Trinkgeldern in Devisen verdienen konnte. Mit der Währungsreform verbunden ist auch eine schrittweise Freigabe der Preise und die Reduzierung von Subventionen. Einige Produkte wie Strom, Treibstoff und Zement sollen aber preisgebunden bleiben. (vgl. cubaheute.de/2020/11/05/murillo-waehrungsreform-details…). Mehr Infos auf:
https://Cubaheute
.de/2020/10/15/masterplan-waehrungsreform/#more-13671.